Janosch

Janosch

Der Tiger küsst hier

Janosch - Der Tiger küsst hier

303,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Ich sag dir was oller Tiger

Janosch - Ich sag dir was oller Tiger

303,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Janosch-Im Boot nach Panama

Janosch-Im Boot nach Panama

385,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Janosch-Vom Ammersee nach Panama

Janosch-Vom Ammersee nach Panama

385,01 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Gratulation du lieber Hase

Janosch - Gratulation du lieber Hase

387,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Janosch-Sind sie zu Hause, Herr Tiger

Janosch-Sind sie zu Hause, Herr Tiger

387,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Janosch-Wach auf ruft der Tiger

Janosch-Wach auf ruft der Tiger

387,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand
Janosch- Oh weh es tobt die See

Janosch- Oh weh es tobt die See

415,00 EUR
inkl. 16 % MwSt., zzgl. Versand

Biografie

Horst Eckert alis Janosch wurde 11. März 1931 in Hindenburg, Oberschlesien geboren.

Janoschs Vater war Alkoholiker und gewalttätig gegenüber seiner Familie. Janosch wuchs bei seinen Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf, bis sich seine Eltern eine eigene Wohnung leisten konnten. Mit 13 Jahren erkrankte er an Gelbsucht, die mit selbstgebranntem Schnaps „behandelt“ wurde. Er war Mitglied in einer nach eigener Aussage „intensiv gepeinigten jesuitischen Jugendgruppe“ Marianischer Kongregation. 1944 erhielt er eine Lehrstelle als Schmied und arbeitete in einer Schlosserei („Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den wichtigsten Satz meines Lebens bei: Es gibt nichts, was nicht geht“).

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Heimkehr seines Vaters 1946 flüchteten die Eltern mit ihm nach Westdeutschland. Die polnischen Behörden hatten der Familie im gleichen Jahr zwar die polnische Staatsbürgerschaft zugebilligt und einen entsprechenden Bescheid an ihre Wohnadresse (nunmehr ul. Kowalska 11a) verschickt, jedoch erreichte das Schreiben sie nicht rechtzeitig vor ihrer Flucht. In einem Interview mit der Gazeta Wyborcza behauptete Janosch selbst, er habe nach dem Krieg zu den 100 ersten Personen gehört, die eine polnische Staatsbürgerschaft beantragt hätten, den Pass auf Grund der Flucht nach Westen aber nie erhalten haben. Als Gründe für die Flucht nannte er die Tatsache, dass die Familie in ihrer Heimatstadt nichts zu essen und keine intakte Wohnung gehabt hätte. Janosch lebte 15 Jahre in Bad Zwischenahn, wo er in Textilfabriken arbeitete, und besuchte eine Textilfachschule in Krefeld, wo er an einem Lehrgang für Musterzeichnen bei Gerhard Kadow, einem Schüler von Paul Klee, teilnahm.

Nach einem Aufenthalt in Paris zog er 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste unter anderem bei Ernst Geitlinger studierte, aber sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern abbrechen musste. Bei Romano Guardini studierte er „lange am katholischen Christentum herum“. Danach arbeitete er als freischaffender Künstler. 1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, und sein Verleger Georg Lentz, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch, Die Geschichte von Valek dem Pferd, bei dem mit ihm befreundeten Verleger, 1970 sein erster Roman Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm.

1980 zog Janosch, ursprünglich zur Erholung von einer Krankheit, in ein Haus in den Bergen von Teneriffa, das er aber bald zu seinem ständigen Wohnort wählte. In einem Interview antwortete Janosch auf die Frage, warum er so ungern Interviews gebe: „Ich bin wirklich Autist. Am liebsten wäre ich unsichtbar.“

 

Einige seiner bekanntesten Figuren sind Schnuddel oder die Tigerente, die zusammen mit dem Tiger und dem Bären in Post für den TigerOh, wie schön ist Panama (verfilmt unter dem gleichen Titel) und Ich mach dich gesund, sagte der Bär auftrat. Janosch zeichnet und schreibt jedoch nicht nur Kinderbücher. In seinen Büchern für Erwachsene verarbeitet er unter anderem Erlebnisse seiner Kindheit. Die Ablehnung gottesfürchtiger Religiosität, die Befürwortung familiärer Beziehungen, Freundschaft und die Frage nach dem Sinn des Lebens sind immer wieder Thema für ihn.

Janosch Farbradierungen bei uns im Online Shop oder direkt bei uns in der Galerie.

 

Zeige 1 bis 17 (von insgesamt 17 neuen Artikeln)