Christo, Jeanne-Claude, Volz

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Biografie

Christo wurde am 13.Juni. 1935 in Gabrowo, Bulgarien als Christo Wladimirow Jawaschew geboren

Jean-Claude wurde am 13.Juni 1935 in Casablanca, Französisch Marokko als Jeanne-Claude Denat de Guillebon geboren; Sie starb am 18.November 2009 in New York

Wolfgang Volz wurde am 17Januar 1948 in Tuttlingen geboren.

Christo wurde schon als Kind künstlerisch gefördert. Seine Mutter war Generalsekretärin an der Kunstakademie in Sofia. Oft kamen Künstler der Akademie in Christos Elternhaus und unterrichtetet Ihn, da man früh schon sein Talent erkannte. Seine Leidenschaft im Umgang mit grossen Stoffbahnen hatte Christo stattdessen aus der Fabrik seines Vaters. Dort malte er diese schon im Jugendalter. Sein erstes Organisationstalent stellte er in der Inszenierung von Shakespear Teaterstücken schon sehr früh unter Beweis. Christo studierte 1953 bis 1956 an der Akademie der Künste in Sofia. Danach begab er sich nach Prag und „schaffte es, mit dem Zug nach Wien zu gelangen. […] Bei einem Freund seines Vaters wurde er freundlich aufgenommen.“ Nach einem Semester an der Akademie der bildenden Künste Wien und einem Aufenthalt in Genf ging Christo im März 1958 nach Paris.

„Seinen Lebensunterhalt verdiente er weiterhin mit Porträts, die er mit ‚Javacheff‘ signierte.“ Ein Gönner empfahl ihn der Frau des Generals de Guillebon, „die er in drei Versionen – in realistischer, impressionistischer und kubistischer Manier – porträtierte.“ Die Tochter der De Guillebons, Jeanne-Claude, verliebte sich in Christo und musste sich dabei gegen ihre Eltern durchsetzen. In die frühe Zeit in Paris fiel auch der Schritt, der „wegweisend und prägend“ für Christos Kunst werden sollte:

„Er begann zu verhüllen. Christo verhüllte Dosen, Flaschen, Stühle, ein Auto – einfach alles, was er finden konnte, Alltagsgegenstände, die weder besonders schön noch interessant waren. Stillschweigend setzte er voraus, daß jedes, aber auch jedes Objekt seinen Platz in der Kunst haben konnte. Es gab für ihn keine Hierarchien der künstlerischen Ausdrucksformen und Inhalte.“ – Jacob Baal-Teshuva: Christo & Jeanne-Claude. Köln 1995, S. 17.

Er besuchte viele Ausstellungen und Museen, wurde inspiriert von Miró und vor allem von Jean Dubuffet. Erste Bekanntheit erlangte er 1958/59 mit Verpackte Dosen und Flaschen, die er mit harzgetränkter Leinwand umgab, verschnürte und mit Leim, Firnis, Sand und Autolack behandelte. 1960 ließ er dann jegliche Bemalung weg und beendete somit seine Inventory-Reihe. Seine Verhüllungen waren eine „Offenbarung durch Verbergen“ (David Bourdon). Im Herbst des Jahres besuchten Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely das Atelier von Christo.

Der deutschen Unternehmer und Kunstsammler Dieter Rosenkranz kaufte einige seiner Verhüllungen.

Bekannt wurde er 1960, durch die Gruppe Nouveau Réalisme der er sich anschloss, aber deren offizielles Mitglied er nie war. Seine Kunst, vom Nouveau Realisme inspieriert, entwickelte sich ursprünglich aus der Assemblage und der Objektkunst.

Nachdem Christo im Oktober 1958 den Auftrag für die Porträts von Précilda de Guillebon erhalten hatte, lernte er in der Familie Jeanne-Claude kennen. Diese verliebte sich während dieser Zeit in Christo. Jeanne-Claude, eigentlich verlobt und dann verheiratet mit Philippe Planchon, begann eine Affaire mit Christo. Schwanger von Ihm, trennte sie sich schliesslich von Ihrem Mann.

1961 begannen beide schliesslich das erste gemeinsame Verhüllungsprojekt:

„1961 war auch das Jahr, in dem, am 13. August, mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen wurde. ‚Christo – selbst ein Flüchtling aus einem kommunistischen Land und ein Staatenloser ohne Paß – war bis ins Innerste aufgewühlt und voller Zorn über diese Maßnahme des Ostberliner Regimes. Als er im Oktober 1961 aus Köln nach Paris zurückkehrte, begann er mit den Vorbereitungen für seine persönliche Antwort auf den Bau der Mauer, die Mauer aus Ölfässern – Eiserner Vorhang.‘“

– Jacob Baal-Teshuva: Christo & Jeanne-Claude. Köln 1995, S. 23.

Das Paar schlug den Behörden vor, die Rue Visconti, eine Seitenstraße der Rue de Seine, durch aufgestapelte Ölfässer zu versperren. Als eine Erlaubnis ausblieb, blockierten sie auch ohne behördliche Genehmigung am 27. Juni 1962 mit 89 Ölfässern die Rue de Visconti. „Christo trug jedes dieser Fässer selbst.“ Jeanne-Claude konnte die heranrückenden Polizisten hinhalten, und später wurden beide auf der Wache verhört. Am 28. November 1962 heirateten Christo und Jeanne-Claude.

1964 zieht das Paar gemeinsam nach New York City.

Ab 1968 entwarfen sie ihre Projekte gemeinsam und setzten sie auch unabhängig um. Sie nahmen keine Aufträge an und akzeptierten keine Subventionen. Auch die Finanzierung aller Werke leisteten sie aus eigenen Mitteln. Dazu schaffte Christo in der Entwurfsphase kontinuierlich neue Zeichnungen, die den jeweiligen Planungsstand darstellten. Aus dem Verkauf der Zeichnungen, davon gefertigter Drucke und den Rechten an Fotos der Werke erwirtschafteten die Künstler die Finanzen für ihre Projekte.

Wolfgang Volz ist ein deutscher Fotograph. Er lernt 1971 Christo und Jeanne-Claude kennen und arbeitet für sie zunächst als Fotograf, später auch als technischer Leiter bei Großprojekten wie dem verhüllten Reichstagsgebäude, den Verhüllten Bäumen und der Installation „Die Mauer, und 13.000 Ölfässer. „Wir können Christo, Jeanne-Claude und Wolfgang Volz überhaupt nicht mehr voneinander trennen. Wir begegnen einer unzerstörbaren Trinität.“ sagte der Kunsthistoriker Werner Spies. Seine Fotografien der Projekte von Christo und Jeanne-Claude wurden in Ausstellungen gezeigt.

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